Teure Mogelpackung Bürgerversicherung

10.08.2017

Zur aktuellen Studie des Kieler Instituts für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) zu Mehrkosten einer Bürgerversicherung für alle GKV-Versicherten und den Wunsch der Hamburger SPD-Gesundheitssenatorin, Frau Cornelia Prüfer-Storcks, nach mehr Beamten in der GKV erklärt der Kieler CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss, Thomas Stritzl:

Bürgerversicherung verursacht Kostenexplosion für alle GKV-Versicherten

Die Studie des IFDMA belegt: Es geht bei der Diskussion um die Einführung einer sog. Bürgerversicherung nicht um Verbesserungen in der Sache, sondern um SPD-Wahlkampfmusik zu Lasten der Versicherten. Nachdem die IFDMA Studie die wirklichen Kosten einer Einheitsversicherung aufzeigt und klar belegt, dass Beitragssteigerungen die Folge der Einführung einer solchen, nur 'wohlklingenden' Reform wären, stellt sich die Frage, wann die SPD hieraus die Konsequenzen zu ziehen bereit ist.

Statt zu Lasten der Versicherten reine Wahlkampfmanöver (wie aktuell durch den SPD-geführten Hamburger Senat) zu fahren, sollten die Sozialdemokraten ihre verbliebene Glaubwürdigkeit lieber zur nachhaltigen Sicherung unseres auch im weltweiten Vergleich erfolgreichen dualen Versicherungssystem einsetzen. Es gewährleistet allen Leistungsbeziehern ein Höchstmaß an medizinischer Versorgungsqualität und ist solide finanziert. Der Mensch gehört in den Mittelpunkt der Betrachtung unseres Gesundheitssystems, nicht die durchsichtige Wahlkampfpropaganda der SPD.